Kultur ist gelebte Gemeinschaft, bringt die Menschen zusammen und gehört zu einem lebendigen Miteinander. Erst dadurch entsteht das Wir-Gefühl, das den Stadtteil für seine Bewohner lebens- und liebenswert macht.

Kulturelle Veranstaltungen haben deshalb einen festen Platz im Jahresprogramm von Unterfeldhaus-AKTIV. Dazu gehören bisher Literatur-Lesungen (u. a. mit Ausstellung und Musik), Bücherbörsen (u. a. mit Verleihung des Silbernen Lesezeichens) und Ausflüge in die Heimatgeschichte.

Weil es im kleinsten Erkrather Stadtteil weder eine Bücherei noch eine Buchhandlung gibt, haben wir im Foyer des REWE-Marktes eine Büchersäule aufgestellt. Dort können sich Erwachsene, Jugendliche und Kinder kostenlos mit Lesestoff versorgen und auch gelesene Bücher hineinstellen. Wie der ständig wechselnde Bestand zeigt, ist diese Einrichtung schnell angenommen worden. Die Bandbreite der jeweils angebotenen – auch fremdsprachlichen - Literatur spiegelt gleichzeitig die vielseitigen Interessen Unterfeldhauser Leseratten wider.

So war der Stand bis November 2014. Seither gibt es in Unterfeldhaus auch eine Filiale der Erkrather Stadtbücherei. Mit Unterstützung von Unterfeldhaus-AKTIV wurde im Eingangsbereich des Rewe-Marktes - landesweit ein Novum - eine elektronische Buchausleihe eröffnet. Dort können sich Leseratten zu den Öffnungszeiten des Marktes, das heißt von morgens 8 bis abends 22 Uhr, mit Lesestoff versorgen und ausgeliehene Bücher auch wieder zurückgeben. Rund 150 Bücher stehen in wechselndem Angebot zur Ausleihe bereit. Romane, Krimis, Historisches und Kinderbücher. Einzige Voraussetzung für die Nutzung der elektronischen Buchausleihe ist ein Leseausweis der Erkrather Stadtbücherei.

Das Einkaufszentrum am Neuenhausplatz ist eine Visitenkarte des Stadtteils. Um etwas für die Verschönerung zu tun, setzt sich Unterfeldhaus-AKTIV u.a. für eine Neugestaltung der Blumenbeete ein. Die Mehrzahl der Beete hat bereits eine neue Einfassung und eine fachmännisch durchgeführte Bepflanzung erhalten. Das Erscheinungsbild des Zentrums steht weiterhin auf der Agenda.

Unter dem Motto „Dieser Weg soll schöner werden“ hat Unterfeldhaus-AKTIV im Rahmen des Aktionstages der Wirtschaft 2017 dafür gesorgt, dass aus dem tristen Straßentunnel unter der A3 auf der Johannesberger Straße mit künstlerisch gestalteter Graffiti ein fröhlich buntes Kunstwerk geworden ist – von großen und kleinen Passanten inzwischen „Regenbogentunnel“ genannt. Möglich geworden ist dieses unter Führung des Graffiti-Künstlers Damian Bautsch  durchgeführte Projekt durch mannigfaltige Unterstützung: Bürgerverein Hochdahl und  Förderkreis Kunst und Kulturraum Erkrath, Firma Maler Nr. 1 Dirk Schilling, Jugendfeuerwehr Erkrath, Wiwox GmH, REWE Stockhausen und Kreissparkasse Erkrath.

Zu den Zielen des Bürgervereins Unterfeldhaus-AKTIV gehört es, im Sinne der Nachhaltigkeit für eine ansprechende Gestaltung des Stadtteils zu sorgen. Zum Wohlgefühl gehört auch Sauberkeit. Deshalb ruft der Bürgerverein einmal im Jahr zu einem Dreck-weg-Tag auf und setzt dabei auf tatkräftige Unterstützung der Unterfeldhauser. Das Einsatzgebiet hängt von der Anzahl freiwilliger Helfer ab.

Müll gesammelt wird bisher hauptsächlich rund um das Einkaufszentrum Neuenhausplatz herum. Mit von der Partie ist von Anfang an (erstmals 2009) die Grundschule am Millrather Weg. Kinder und Lehrer säubern den Schulbereich. Die Stadtverwaltung unterstützt die Dreck-weg-Aktion - inzwischen stadtweit - indem sie Arbeitsmaterial zur Verfügung stellt und für die Abfuhr der gefüllten Müllsäcke sorgt.

Darüber hinaus hat sich Unterfeldhaus-AKTIV am Erkrather Bürger-Aktionstag beteiligt:

  1. Mit der Verteilung von Blumensamen für einen aufblühenden Stadtteil
  2. Mit einer Fotoaktion unter dem Motto „Schöne Ecken entdecken“

Als einziger der drei Stadtteile in Erkrath hat Unterfeldhaus kein Bürgerbüro. Unterfeldhaus ist zwar mit rund 5.300 Einwohnern der kleinste Stadtteil, hat aber den höchsten Altersdurchschnitt.

Für jede An-, Um- oder Abmeldung von Pässen und andere Anliegen müssen die Unterfeldhauser nach Alt-Erkrath oder Hochdahl fahren. Für ältere und von der Mobilität her teilweise eingeschränkte Bürger doch manchmal eine aufwändige Unternehmung. Vor allem, wenn sie dann noch vor verschlossenen Türen stehen, weil wegen personeller Engpässe die Öffnungszeiten eingeschränkt worden sind. Von Bürgermeister Arno Werner liegt aus dem Jahr 2009 eine Zusage für zumindest ein mobiles Bürgerbüro mit begrenzten Service-Zeiten vor. Die Pläne für Unterfeldhaus wurden verschoben.

Unterfeldhaus-AKTIV hat das Anliegen nicht vergessen - und bleibt am Ball.

Unterfeldhaus-AKTIV beschäftigt sich intensiv mit dem Gewerbegebiet. Hier ein Bericht darüber, dass sich im Gewerbegebiet an der Max-Planck-Straße was tut (RP Online 26.03.2011).

Assoziierte Presseartikel:

RP-Online - 2011.03.26

Das im Jahr 2009 - unter der Regie des Dortmunder Planungsbüros plan-lokal - auf den Weg gebrachte Stadtentwicklungskonzept soll Basis sein für die Entwicklung Erkraths in den nächsten 15 bis 20 Jahren. Zweieinhalb Jahre lang ist unter Beteiligung der Öffentlichkeit an dem Konzept gearbeitet worden. Auch Unterfeldhaus-AKTIV hat sich in den Prozess eingebracht, die Veranstaltungen verfolgt und eine Ideenliste erstellt, die in die Planungen eingeflossen ist.

Über Informationen durch Newsletter hinaus hatte der Verein im Mai 2011 Mitglieder und auch interessierte Bürger eingeladen, sich im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung mit ihren Meinungen und Ideen in den Erarbeitungsprozess einzubringen. Im Juni 2013 stellte das Planungsbüro im Bürgerhaus das fertige Konzept vor. Unterfeldhaus-AKTIV wird weiter verfolgen, wie Verwaltung und Ratsgremien das Konzept umsetzen und sich entsprechend einmischen.

Weitere Informationen unter www.zukunft-erkrath.de

pdf  Leitfaden zum Stadtentwicklungskonzept (45.23 kB)

Mit der Aufstellung einer Panoramatafel hat sich Unterfeldhaus-AKTIV 2013 am ersten Aktionstag des Erkrather Wirtschaftskreises beteiligt. Die Tafel steht am Römerweg in Alt-Erkrath und erläutert den Blick weit in die Kölner Bucht hinein. Im Sinne des Aktionstages hat der Verein dabei engagierte Unterstützung erfahren. Dank dafür gilt: Dirk Thomé (Fotos), Klaus Willeken-Konermann (Grafik), Christoph Puschmann (Druck), Jürgen Nicolay (Holzgestell), Thomas Reinsdorf (Fundament)

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