Rocking Horse Road - Literatur in den Wohnzimmern

Mittwoch, 30 Juli 2014 07:11

Am Samstag, den 6.September 2014 - 19.00 Uhr liest Stefan Weidle aus "ROCKING HORSE ROAD" von Carl Nixon (Weidle Verlag Bonn) im Wohnzimmer der Familie Geiss-Kuchenbecker, Gerhart-Hauptmann-Str. 10, 40699 Erkrath. Eintritt: 10,00 Euro inklusive einem Glas neuseeländischer Wein.

Vorverkaufsstellen:

  • Schreibwaren Rothe am Neuenhausplatz
  • Buchhandlung Weber Hochdahler Markt
  • oder telefonisch über B. Geiss-Kuchenbecker 0211-253314

Stefan Weidle hat den Neuseeländer Carl Nixon und dessen schon 2006 beendeten Roman „Rocking Horse Road“ für uns entdeckt, nicht nur das, sondern ihn auch in Personalunion übersetzt und verlegt. Herausgekommen ist ein rundum gelungenes Werk.

Stefan Weidle, geboren 1953 in Stuttgart, lebt seit 1971 im Rheinland. Seit 1994 leitet er den gleichnamigen Verlag, für den er auch als Übersetzer tätig ist. Der Verlag wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Kurt-Wolff-Preis (2005). Am 4. September, also zwei Tage vor der Lesung, wird ein Buch des Verlags (Octave Mirbeau, »628-E8«) als eines der schönsten 25 Bücher 2013/14 von der Stiftung Buchkunst in Frankfurt a.M. gefeiert.

Der Weidle Verlag ist an diesem Tag auf der Düsseldorfer text&talk Buchmesse im Goethemuseum vertreten http://literaturbuero-nrw.de/aktivit--ten/veranstaltungen-2014/text-talk-3.html

Carl Nixon lässt das Neuseeland der 80er Jahre in „Rocking Horse Road“ lebendig werden: Eine Gruppe pubertierender Jungen macht sich auf die Suche nach dem Mörder einer Mitschülerin. Zeitgleich flammen Anti-Apartheid-Proteste anlässlich des Besuchs der südafrikanischen Rugby-Nationalmannschaft auf…

Rocking Horse Road ist ein Roman über eine Freundschaft, die Jahrzehnte überdauert. Zusammengeschweißt durch ein traumatisches Ereignis, die Ermordung Lucy Ashers. Dieses Erlebnis verändert das Leben der Jungen grundlegend und bedeutet das Ende ihrer unbeschwerten Kindheit. So stellen sie als Erwachsene bei einem Zusammentreffen entsprechend fest: „Was wir aber ganz genau wissen, ist, dass sich keiner von uns an die Zeit erinnern kann, bevor wir Lucy fanden.“

Der Neuseeländer Carl Nixon ( *1967) erzählt den sehr spannenden Roman – seinen ersten - durchgehend in der Wir-Form, das heißt, aus der Perspektive der Jungengemeinschaft, und verbindet die Geschichte der Jungen überaus gelungen mit der politischen Situation Neuseelands (der Anti-Apartheids-Proteste) in den 80er Jahren.

„Rocking Horse Road“ von Carl Nixon erlebte auf der Frankfurter Buchmesse 2012 einen überraschenden Erfolg. Rezensenten der Zeit, der Süddeutschen Zeitung sowie von Krimi Couch lobten den Roman als „stärkeres Stück Literatur als alles, was unter dem Etikett 'Krimi' in diesem Neuseeland-Herbst der Buchmesse an Land gekommen ist" (T. Gohlis in Die Zeit, 27.09.2012), auf der Litprom-Bestenliste landete das Buch auf Platz 3. Derzeit wird der Roman verfilmt.

Der Roman kann nach der Lesung käuflich erworben werden – darunter auch vom Autor signierte Exemplare. Das gilt auch für den 2. Roman von Carl Nixon „Settlers Creek“.

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